Café Tijam in der Markthalle

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Das Café Tijam in der Markthalle

In einem meiner letzten Berichte sprach ich vom savoir vivre, das ist französisch und bedeutet „wissen zu leben“. Die Italiener nennen es dolce vita – das „süße Leben“. Das Leben ist für mich besonders angenehm wenn ich Zeit habe, Geld für gutes Essen in der Tasche und nette Menschen in meiner Umgebung. Dann genieße ich das Dasein in vollen Zügen und liebe das Leben in diesen Momenten noch ein Stück mehr.

Montagmorgen hatte ich all‘ dies und entschied mich in die Markthalle zu gehen. Mein Weg führte dieses Mal in das Café Tijam, dort habe ich mich bis jetzt oft wohl gefühlt. Auch bei meinem gestrigen Besuch wurde ich nicht enttäuscht. Der freundlich lächelnde Chef Mohammedreza und sein Team begrüßen jeden Gast zuvorkommend. Es wird zwischen Stamm- und Gelegenheitsbesucher kein Unterschied gemacht. Die Markthalle zeigt sich hier von ihrer sympathischsten Seite. Sie ist für mich der Bauch und zugleich das Herz Hannovers. Hier bündelt sich die Energie vieler leidenschaftlicher Gastronomen. Wer lediglich versucht einen schnellen Euro zu machen, wird bei den Hannoveranern keinen Erfolg haben.

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Krosses Brötchen und ein Latte Macchiato

Das Café Tijam ist seit 2001 mit einem kleinen Bistrobetrieb in der „Halle“ dabei. Die Besucher bekommen frische Brötchen und leckere Kaffeespezialitäten. Ich wähle das Mozzarella Brötchen mit Tomate (2,20€) und den Latte Macchiato (1,80€), beides schmeckt sehr gut. Es gibt noch weitere Variationen mit Lachs, Mortadella, Mett oder Ei. Das Brötchen ist kross und frisch, der milde Käse ordentlich mit Pfeffer gewürzt und der Milchkaffee besteht aus einem harmonischen Verhältnis aus Milch, Schaum und Kaffee. Ich bilde mir ein, das mir der Kaffee in einem dünnen Glas serviert besser schmeckt, als aus der Tasse. Ein besonders verführerisches Angebot ist zur Zeit das hausgemachte Tiramisu und ein Kaffee nach Wahl (3,80 €). Außerdem gibt es verschiedene Weine, Prosecco und frisch gepressten Orangensaft.

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Service mit Herz und schönen Augen

Während man auf gemütlichen Barhockern sitzt, kann man das geschäftige Treiben in der Markthalle an sich vorüber ziehen lassen und hat Zeit zum Träumen, lesen oder arbeiten. Tijam ist übrigens persisch und der Name des Sohns von Mohammedreza. Der 21-Jährige hilft ab und zu aus und erfreut mit seinen warmen braunen Augen und seiner netten Art vor allem die weibliche Kundschaft. Wie passend, heißt „Tijam“ doch übersetzt „Meine Augen“.

Café Tijam in der Markthalle
Karmaschstraße 49
30159 Hannover
Öffnungszeiten
Mo- Fr 7 – 20 Uhr und Sa 7 – 16 Uhr

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