Schnörkelloses Safran

Die Contine am Königsworther Platz ist mal wieder total überfüllt. Es riecht nach der allseits beliebten Currywurst-Pommes und anderen beliebten Studentengerichten. Doch heute habe ich keine Geduld 15 Minuten für ein kohlenhydratreiches und nährstoffarmes Gericht anzustehen. Ich fahre spontan ins kultige und ewig nicht renovierte Cafè Safran. Tröstend, dass sich manche Dinge  einfach nie verändern, so auch das Safran. Jedenfalls denke ich das, bis ich auf die Tageskarte schaue. Gedanklich rechnete ich mich mit knappen sechs Euro für ein Mittagsgericht. Enttäuscht muss ich feststellen, dass sich im Safran doch etwas verändert hat – und zwar die Preise!

Ich wähle mit Ricotta gefüllte Ravioli in Gorgonzola Sauce für 8,50 €. Das ist kein Mittagstisch-Schnäppchen und die anderen Speisen sind auch nicht günstiger. Dazu nehme ich einen kleinen Beilagensalat (1,50 €) und eine große Rhababersaftschorle (0,4l / 3,00). Die Preise für Salat & Getränk sind fair und Studentenfreundlich. Zudem kann man stundenlang an dem Tisch seiner Wahl sitzen und in Ruhe lesen, telefonieren, quatschen oder einfach nur in die Luft starren. Das tue ich auch. Zum Abschluss gönne ich mir noch einen Yogi Tee Classic (2 €), der vom freundlichen Kellner mit heißer Milch und Keks serviert wird.

So ist der erste Schock über die gestiegenen Mittagstisch-Preise schnell vergessen. Ich habe meine Ruhe, werde sehr freundlich bedient und bin gut gesättigt, da die Portionen groß sind. Das Café Safran ist und bleibt Gastronomie zum Ankommen, Wohlfühlen und Relaxen.

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