Es ist wieder da: Das Wilkenburger

Der Sechserträger Wilkenburger, den ich mit nach Hause bringe, ist schnell wieder verschwunden. Eine Flasche verschenke ich noch auf dem Heimweg, weil der nette Apotheker sagt, er hätte jetzt auch gerne ein Bier. Prompt gebe ich ihm eine Flasche ab – man soll ja teilen, das macht glücklich. Und die restlichen im Kühlschrank gekühlten Flaschen verschwinden auch wie von Zauberhand.

Wilkenburger Bier wiederbelebt

Die neue Edition der Traditionsmarke, die Alexander Herold seit einigen Wochen wieder neu aufleben lässt, scheint meinem Mann gut zu schmecken. Drei Sorten hat Herold auf den Markt gebracht: Lager, Black und Royal. Dabei hat er nicht die alte Rezeptur verwendet, sondern mit einem Brauer aus Süddeutschland eine neue Geschmacksvielfalt geschaffen. Das Wilkenburger wurde in den 70er Jahren von der Wülfeler Brauerei hergestellt und ging dann in die Hände der Gilde Brauerei über, von der sich der zertifizierte Biersommelier im Jahr 2014 die Produktrechte besorgte und die stillgelegte Marke wiederbelebte.

Südstädter Jung‘: Alexander Herold ist der Geschäftsführer des Start-ups Wilkenburger.

Zum Mittagessen mit Herold im Restaurant 993 in der Südstadt teste ich das Wilkenburger Lager. Herold: „Schlank wie ein Pils, weniger herb“, so beschreibt mir der Bierproduzent aus Hannover das kühle Blonde. Ein „daily drinking beer“ sei das. Obwohl wir hier natürlich keine Werbung für täglichen Alkoholkonsum machen wollen. 😉 „Das Lager ist hell, frisch, harmonisch. Ein gelungenes Zusammenspiel zwischen Gerstenmalz und Hopfen und hat 5,2 Prozent Alkoholgehalt.“ Und dann gibt es noch das Wilkenburger Black – ein dunkles Mildes mit malziger Note. „Das Black passt gut zum gut gewürzten Steak“, empfiehlt Herold. Aber auch zu Chili con Carne sei es ein vernünftiger Gegenpart.

Ein Bier aus der Reihe hat es mir besonders angetan: das Wilkenburger Royal, weil es sich gut zum Aperitif eignet. Das feinperlige Helle wurde mit Champagnerhefe vergoren und hat eine leichte Weißweinnote. „Es eignet sich super für eine Vorspeise und zu leichtem Salat“, erklärt der Chef. Aber auch zu Spargel sei das Champagnerhefe ein Genuss und zu Pasta mit leichter Sauce.

„Es eignet sich super für eine Vorspeise“

Der ehemalige Berater für Medizinprodukte sei übrigens schon immer ein Fan von der Marke gewesen. „Ich fand‘ es schade, dass es damals eingestellt wurde.“ Deswegen habe sich der Südstädter um die Markenrechte bemüht und die Produktion vorangetrieben. Für 1,69 Euro pro Flasche (unverbindliche Preisempfehlung) kann man die leckeren Biersorten im lokalen Einzelhandel erwerben. Edeka vertreibt sie bereits und auch einige Restaurants, wie das Casa del Vino in Hemmingen, die Lieblingsbar, das Restaurant Handwerk haben es schon im Sortiment.

Viele weitere dürften folgen… 🙂

Das Wilkenburger Lager.

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